James-Webb-Teleskop soll zweite Erde finden: Ein Risiko


Es ist ein Instrument der Superlative: In einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometern wird das James-Webb-Weltraumteleskop den Blick auf Dinge ermöglichen, die sich kaum jemand vorstellen kann. Das Projekt stellt die Raumfahrt allerdings vor ein Logistik-Problem.

Das James-Webb-Weltraumteleskop soll bald seine Reise antreten: In einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometern beobachtet es die Ursprünge des Weltalls.

Foto: Nasa

Das „James Webb Space Telescope“ (JWST) wird unseren Blick auf das Universum wohl für immer verändern – wörtlich und im übertragenden Sinne. Das jedenfalls ist die große Hoffnung, die Astronominnen und Astronomen in das spektakuläre Weltraumteleskop haben, das im Herbst an den Start gehen soll.

Mit dem James-Webb-Weltraumteleskop wollen die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die ersten Momente des Weltalls nach dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren gewinnen. Das Teleskop soll Bilder von Sternen liefern, die viel älter sind als unser Sonnensystem sind und womöglich schon nicht mehr existieren. Manche spekulieren gar auf Hinweise auf eine zweite Erde, einen bewohnbaren Planeten. „Eines steht aber meiner Meinung nach schon fest und ist eine Erfahrung aus vielen anderen Meilensteinprojekten: Wir werden mit „JWST“ Entdeckungen machen, von denen wir jetzt noch nichts ahnen“, sagt Klaus Jäger vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, das Teile des neuen Weltraumteleskops mitentwickelt hat.



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